Seminar zur Einführung in die Grundlagen des Marxismus

Seminar zur Einführung in die Grundlagen des Marxismus

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ -Karl Marx

Der Marxismus wurde, wie kaum eine andere politische Richtung, derart falsch dargestellt. In den bürgerlichen Medien und auch im Geschichtsunterricht, wird der Marxismus als veraltet beschrieben. Aber auch die Zeit des Stalinismus, der sich zu unrecht auf Marx beruft, hat ein falsches Bild gezeichnet.

Doch tatsächlich werden Marx‘ Ideen derzeit wieder zum Thema, nicht zuletzt durch den Kinofilm „Der junge Karl Marx“. Auch in den Medien und der bürgerlichen Presse wird Marx eine neue Aufmerksamkeit zuteil. Aus Frust über den Kapitalismus, suchen vor allem junge Leute eine Alternative zu diesem System, und landen bei ihrer Suche oft bei Marx, Engels & Co.

Der Marxismus ist keine schwerfällige und starre Moralphilosophie mit dogmatischen Lehrsätzen. Er ist vor allem eine Methode, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu analysieren um daraus eine Anleitung zum politischen Handeln zu entwickeln. Genau das macht den Marxismus so aktuell und attraktiv.

Um über die verschiedenen Aspekte des Marxismus mit Euch zu reden und zu diskutieren, laden wir Euch für den 12. & 13. August zu einem Seminar in der Nähe von Aachen ein. Themen werden sein:
★ Dialektischer Materialismus
★ Historischer Materialismus
★ Marxistische Wirtschaftstheorie
★ Marxistische Staatstheorie
★ Einheitsfront

Für Verpflegung und Schlafplätze wird gesorgt. Wir bitten lediglich um einen Kostenbeitrag von 15€ (ermäßigt: 10€), um dieses Wochenende realisieren zu können.

Zur Anmeldung und für weitere Fragen kontaktiert uns unter savaachen@googlemail.com

Sozialistische Revolution: Was ist das und wie geht das?

Sozialistische Revolution: Was ist das und wie geht das?

Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 17 Juli um 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus Aachen (Erdgeschoss, An der Schanz 1)

„Revolution ist großartig, alles andere ist Quark“. Als Sozialist*innen sind wir der Meinung, dass Sozialismus die Lösung für die regelmäßig auftretenden Wirtschaftskrisen im Kapitalismus ist. Doch der Kapitalismus wird sich nicht von alleine abschaffen, er muss von uns abgeschafft werden.p

Wie sieht die richtige Strategie dafür aus? Kann der Kapitalismus auf parlamentarischem Weg gestürzt werden? Sollten Sozialist*innen auf Parlamente orientieren? Oder wird der Umsturz auf den Straßen in Protesten und Streiks stattfinden? Wird der Kapitalismus von einer Massenbewegung abgeschafft? Wie können wir zum Aufbau einer solchen Bewegung beitragen? Und ist das überhaupt realistisch, dass so viele Menschen so bewusst agieren? Diese Fragen wollen wir mit Euch diskutieren.

Wie sieht eine sozialistische Gesellschaft aus?

Wie sieht eine sozialistische Gesellschaft aus?

Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 10 Juli um 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus Aachen (Erdgeschoss, An der Schanz 1)

Wirtschaftskrisen, politische Instabilität und keine Lösung in Sicht: Das kapitalistische System befindet sich weltweit in einer Legitimationskrise. Kaum jemand behauptet noch, dass die Marktwirtschaft Wohlstand für Alle schafft. Das Gegenteil ist der Fall: Der Kapitalismus wütet in der Welt, entzieht Menschen ihre Lebensgrundlage, zerstört die Umwelt und führt zu Kriegen – Alles im Namen der Profite von einer kleinen Minderheit. Trotzdem wir er als das alternativlos präsentiert.
Doch wir haben eine Alternative: Die sozialistische Demokratie, eine Wirtschaftsordnung, in der die Wirtschaft nach Interessen von Menschen und Umwelt geleitet wird.

Die Idee des Sozialismus ist durch die Erfahrung in den sogenannten Ostblockstaaten diskreditiert und erinnert an Mangelwirtschaft, Bürokratie und die Abwesenheit demokratischer Rechte. Das System der Ostblockstaaten war zwar eine Planwirtschaft, doch eine bürokratisch gelenkte und undemokratische. Es gab kaum Beteiligungsmöglichkeiten, Entscheidungen wurden von einer kleinen Elite gefällt. Damit war sie eine Karikatur auf den Sozialismus – wir bezeichnen diese Diktaturen als stalinistisch. Unsere Vorstellung einer sozialistischen Demokratie unterscheidet sich grundlegend.

Wie sieht eine sozialistische Gesellschaft aus? Ist sie eine unerreichbare, utopische Vorstellung oder die Lösung für drängende Probleme? Und wie kann sie erreicht werden? Darüber wollen wir mit Euch sprechen.

Queer stellen – Gleiche Rechte für alle!

Ein Mann liebt einen Mann, eine Frau liebt eine Frau, jemand ist ein Mann, aber wurde als Frau geboren, oder fühlt sich sogar gar keinem Geschlecht zugehörig.

Wo ist das Problem?!

Warum wird von den regierenden Parteien keine Ehe für Alle eingeführt und wieso sind Konservative und Rechtspopulist*innen für das „traditionelle Familienbild“ mit Vater, Mutter und Kind?

Wem nützt es eigentlich, wenn nur Mann und Frau heiraten, Kinder adoptieren oder Steuerermäßigungen bekommen? Wie entstehen Trans-, Inter- und Homohass? Und wie können wir das erfolgreich bekämpfen?

Komm vorbei und diskutier mit! Montag, 22.05.2017, 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus (An der Schanz 1 in Aachen).

Volle Bäuche statt volle Tonnen!

Volle Bäuche statt volle Tonnen!

Überproduktion und Lebensmittelvernichtung bekämpfen – Containern entkriminalisieren! Info- und Diskussionsabend mit Containern-Aktivist und Buchautor Christian Walter

Fast die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland werden weggeworfen. Wer wirft sie weg? Und warum?
Immer mehr Menschen containern: Sie holen sich genießbare Lebensmittel aus den Mülltonnen der Supermärkte. Das ist in Deutschland verboten. Was findet man in den Tonnen? Worauf sollte man achten, wenn man mit dem Containern anfangen möchte? Warum ist das Containern illegal? Warum wird eigentlich viel mehr Essen produziert als benötigt? Wie kann man grundsätzlich etwas ändern? Warum ist FairTrade nicht fair und welche Rolle spielen die Beschäftigten der Supermärkte?

Diese und viele weitere Fragen behandelt Christian Walter in seinem Buch „Volle Bäuche statt volle Tonnen!“ Er betreibt das Facebook-Blog „Aachen Containert“, ist Containern-Aktivist und Sozialist aus Aachen. Er ist Mitbegründer der Initiative „Containern ist kein Verbrechen!“, die aktuell eine bundesweite Kampagne durchführt, um das Containern zu entkriminalisieren.

Bei dem Info-Abend wird er sein Buch vorstellen und seine Thesen diskutieren.

Wir laden herzlich ein zum Info- und Diskussionsabend
am Montag, 10.4. – 19:30 Uhr – Aula vom Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Keine Befreiung der Frau ohne Sozialismus

Keine Befreiung der Frau ohne Sozialismus
Die etablierten Politiker*innen behaupten, die Gleichberechtigung der Frau sei längst erreicht. Frauen dürfen wählen, arbeiten, in Führungsetagen sitzen und sogar Kanzlerin werden.
Doch die Realität der meisten Frauen sieht anders aus: Sie verdienen deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, erledigen den Großteil der (unbezahlten) Hausarbeit, sind sexualisierter Werbung und Gewalt ausgesetzt.
Wirkliche Gleichstellung kann funktionieren! Die Oktoberrevolution machte es vor: Nur durch ökonomische Befreiung können Frauen emanzipiert werden.
Wie können wir sie erreichen?

Info- und Diskussionsabend am 13. März 2017, 19:30 Uhr, Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Das Leben nach dem Roten Oktober: Zur Lage der Frau, Sexualität, Kunst & Kultur

Das Leben nach dem Roten Oktober
Zur Lage der Frau, Sexualität, Kunst & Kultur

1917 haben die Massen in Russland unter der Führung der Bolschewiki ihre Unterdrücker gestürzt.
Durch ihre emanzipatorische Politik wurden viele Verbesserungen durchgesetzt. Für Frauen, die in der Revolution mit an der vordersten Front standen, wurden Verbesserungen erreicht, von denen wir zum Teil immer noch nur träumen können: Das Recht auf Abtreibung, das Recht auf Scheidung, Wahlrecht, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und vieles mehr.
Die nicht mehr von den Kapitalisten und Zaren unterdrückten Massen konnten frei ihre Kreativität entfalten. Das Ergebnis war ein Ausbruch des Schöpfungsgeistes in Kunst, Theater, Architektur und in anderen Bereichen der Kultur.
Wir wollen über die Errungenschaften der Russischen Revolution und ihre Auswirkungen auf Alltag und Kultur sprechen.

Info- und Diskussionsabend am 6. März 2017, 19:30 Uhr, Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Terror: Wo kommt er her, was kann man dagegen tun?

Offene Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 13. Februar 2017 – 19:30 Uhr – Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Anschläge wie in Frankreich, in der Türkei oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt lösen immer wieder große Debatten zum Thema Innere Sicherheit aus.

Ein Gefühl von Sicherheit ist für Menschen ein natürliches Grundbedürfnis. Auch wenn in Deutschland statistisch gesehen viel mehr Menschen durch Haushaltsunfälle als durch Terrorakte sterben, zielt Terror darauf ab, Unsicherheit und Angst zu verbreiten. Solche Vergleiche sind zwar interessant, aber keine Antwort im Kampf gegen Terrorgefahr. Allerdings führen die bisherigen Maßnahmen der herrschenden Politik, die man nur als puren Aktionismus bezeichnen kann, nicht zu mehr Sicherheit. Statt die Ursachen von Terror zu bekämpfen, werden Grundrechte beschnitten. So geschehen in Frankreich, wo der Ausruf des Notstands das Demonstrationsrecht einschränkte – und das während einer der größten linken Bewegungen, die Frankreich in den letzten Jahrzehnten gesehen hat.

Auch in Deutschland werden Maßnahmen diskutiert bzw. teilweise umgesetzt, die die Gefahr von Anschlägen eindämmen soll. Sie sind nicht nur zutiefst rassistisch, wie z.B. Obergrenzen für Geflüchtete oder beschleunigte Abschiebeverfahren – sie nützen auch nichts gegen Terrorgefahr. Aber auch das Vorgehen der Polizei in der letzten Silvesternacht war rassistisch. Und durchgesetzte Maßnahmen wie Fussfesseln für „Gefährder“ und das Testen von Tasern in Berlin sind nicht geeignet, Anschläge zu verhindern, sondern soll Wähler*innen beschwichtigen.

Anstatt zu diskutieren, warum eine Organisation wie z.B. der IS überhaupt derart erstarken konnte und er immer noch eine Attraktivität auf manche Jugendliche ausstrahlt, werden weiter Fluchtursachen geschaffen, wie Freihandelsabkommen, Waffenexporte und ausgeweitete Auslandseinsätze der Bundeswehr. Gleichzeitig verhält der Staat sich bei Neonazi-Terror in Deutschland erstaunlich ruhig, obwohl einige Neonazi-Gruppen Waffenlager aufbauen und sie in den letzten 25 Jahren etwa 180 Menschen ermodeten.

Wie konnten Organisationen wie der IS so stark werden? Wie kann ihnen die Grundlage entzogen werden? Welche Maßnahmen sind mittelfristig nötig, um die Terrorgefahr zu reduzieren? Und gibt es kurzfristige Maßnahmen?

Über diese komplexe Thema möchten wir mit Euch am 13.02. im Welthaus diskutieren. Kommt vorbei!

#ResistTrump

Jetzt weltweiten Widerstand gegen Trump & Co aufbauen!
Für eine sozialistische Demokratie!

Die Wahl von Donald Trump stellt eine große Gefahr für ArbeiterInnen, Jugendliche und Unterdrückte dar – nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Trump ist selbst ein skrupelloser Milliardär. Er ist bekannt für sein frauenfeindliches Verhalten und droht, drei Millionen EinwanderInnen abzuschieben. Den Klimawandel leugnet er und gewerkschaftliche Rechte plant er anzugreifen. Rassismus und Sexismus dienen ihm, um zu spalten und Verbesserungen für die Reichen und Konzerne durchzusetzen – auf Kosten der Mehrheit.

Ab dem Tag der Amtseinführung am 20. Januar wird es massiven Widerstand dagegen geben. Die Studierendenorganisation „Socialist Students“ ruft gemeinsam mit der Schwesterorganisation der SAV („Socialist Alterntive“) zu Studierendenstreiks auf. Sie beteiligen sich auch an der Frauendemonstration am 21. Januar in Washington. Dort wird ihr Miglied Kshama Sawant auch mit der Präsidentschaftskandidatin Jill Stein über den Aufbau einer linken Alternative zu Trump und der Demokratischen Partei diskutieren.

Rechtspopulisten wie die AfD fühlen sich überall durch die Wahl von Trump bestärkt. Wenn er seine Pläne umsetzen kann, wird es weltweit Nachahmer finden. Aber wenn es gelingt, seine Agenda zurückzuschlagen, werden sich weltweit ArbeiterInnen und Jugendliche ermutigt fühlen.

Komm zu unserer Veranstaltung und diskutiere mit uns:
- Welche Möglichkeiten des Widerstands gegen die Trumps dieser Welt gibt es?
- Wie kann ihnen die Grundlage entzogen werden?
- Was können wir tun, damit Menschen sich organisieren und beispielsweise die Proteste gegen den G20-Gipfel im Juni in Hamburg zu einem Erfolg machen?
- Wie sieht eine Alternative zum kapitalistischen System aus, und wie können wir diese Alternative erkämpfen?

Info- und Diskussionsveranstaltung:
Montag, 30. Januar – 19:30 Uhr – Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Der Veranstaltungsraum ist über den Hintereingang vom Welthaus barrierefrei zugänglich.

Kundgebung gegen Trumps Amtseinführung:
Samstag, 21. Januar – 14 Uhr – Elisenbrunnnen Aachen (Die Kundgebung wird organisiert von linksjugend [’solid] Aachen – für mehr Infos siehe linksjugendsolidaachen.blogsport.de)

Was war die Sowjetunion? Warum ist sie gescheitert?

Info- und Diskussionsveranstaltung am 3. Oktober um 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)