Keine Befreiung der Frau ohne Sozialismus

Keine Befreiung der Frau ohne Sozialismus
Die etablierten Politiker*innen behaupten, die Gleichberechtigung der Frau sei längst erreicht. Frauen dürfen wählen, arbeiten, in Führungsetagen sitzen und sogar Kanzlerin werden.
Doch die Realität der meisten Frauen sieht anders aus: Sie verdienen deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, erledigen den Großteil der (unbezahlten) Hausarbeit, sind sexualisierter Werbung und Gewalt ausgesetzt.
Wirkliche Gleichstellung kann funktionieren! Die Oktoberrevolution machte es vor: Nur durch ökonomische Befreiung können Frauen emanzipiert werden.
Wie können wir sie erreichen?

Info- und Diskussionsabend am 13. März 2017, 19:30 Uhr, Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Das Leben nach dem Roten Oktober: Zur Lage der Frau, Sexualität, Kunst & Kultur

Das Leben nach dem Roten Oktober
Zur Lage der Frau, Sexualität, Kunst & Kultur

1917 haben die Massen in Russland unter der Führung der Bolschewiki ihre Unterdrücker gestürzt.
Durch ihre emanzipatorische Politik wurden viele Verbesserungen durchgesetzt. Für Frauen, die in der Revolution mit an der vordersten Front standen, wurden Verbesserungen erreicht, von denen wir zum Teil immer noch nur träumen können: Das Recht auf Abtreibung, das Recht auf Scheidung, Wahlrecht, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und vieles mehr.
Die nicht mehr von den Kapitalisten und Zaren unterdrückten Massen konnten frei ihre Kreativität entfalten. Das Ergebnis war ein Ausbruch des Schöpfungsgeistes in Kunst, Theater, Architektur und in anderen Bereichen der Kultur.
Wir wollen über die Errungenschaften der Russischen Revolution und ihre Auswirkungen auf Alltag und Kultur sprechen.

Info- und Diskussionsabend am 6. März 2017, 19:30 Uhr, Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Terror: Wo kommt er her, was kann man dagegen tun?

Offene Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 13. Februar 2017 – 19:30 Uhr – Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Anschläge wie in Frankreich, in der Türkei oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt lösen immer wieder große Debatten zum Thema Innere Sicherheit aus.

Ein Gefühl von Sicherheit ist für Menschen ein natürliches Grundbedürfnis. Auch wenn in Deutschland statistisch gesehen viel mehr Menschen durch Haushaltsunfälle als durch Terrorakte sterben, zielt Terror darauf ab, Unsicherheit und Angst zu verbreiten. Solche Vergleiche sind zwar interessant, aber keine Antwort im Kampf gegen Terrorgefahr. Allerdings führen die bisherigen Maßnahmen der herrschenden Politik, die man nur als puren Aktionismus bezeichnen kann, nicht zu mehr Sicherheit. Statt die Ursachen von Terror zu bekämpfen, werden Grundrechte beschnitten. So geschehen in Frankreich, wo der Ausruf des Notstands das Demonstrationsrecht einschränkte – und das während einer der größten linken Bewegungen, die Frankreich in den letzten Jahrzehnten gesehen hat.

Auch in Deutschland werden Maßnahmen diskutiert bzw. teilweise umgesetzt, die die Gefahr von Anschlägen eindämmen soll. Sie sind nicht nur zutiefst rassistisch, wie z.B. Obergrenzen für Geflüchtete oder beschleunigte Abschiebeverfahren – sie nützen auch nichts gegen Terrorgefahr. Aber auch das Vorgehen der Polizei in der letzten Silvesternacht war rassistisch. Und durchgesetzte Maßnahmen wie Fussfesseln für „Gefährder“ und das Testen von Tasern in Berlin sind nicht geeignet, Anschläge zu verhindern, sondern soll Wähler*innen beschwichtigen.

Anstatt zu diskutieren, warum eine Organisation wie z.B. der IS überhaupt derart erstarken konnte und er immer noch eine Attraktivität auf manche Jugendliche ausstrahlt, werden weiter Fluchtursachen geschaffen, wie Freihandelsabkommen, Waffenexporte und ausgeweitete Auslandseinsätze der Bundeswehr. Gleichzeitig verhält der Staat sich bei Neonazi-Terror in Deutschland erstaunlich ruhig, obwohl einige Neonazi-Gruppen Waffenlager aufbauen und sie in den letzten 25 Jahren etwa 180 Menschen ermodeten.

Wie konnten Organisationen wie der IS so stark werden? Wie kann ihnen die Grundlage entzogen werden? Welche Maßnahmen sind mittelfristig nötig, um die Terrorgefahr zu reduzieren? Und gibt es kurzfristige Maßnahmen?

Über diese komplexe Thema möchten wir mit Euch am 13.02. im Welthaus diskutieren. Kommt vorbei!

#ResistTrump

Jetzt weltweiten Widerstand gegen Trump & Co aufbauen!
Für eine sozialistische Demokratie!

Die Wahl von Donald Trump stellt eine große Gefahr für ArbeiterInnen, Jugendliche und Unterdrückte dar – nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Trump ist selbst ein skrupelloser Milliardär. Er ist bekannt für sein frauenfeindliches Verhalten und droht, drei Millionen EinwanderInnen abzuschieben. Den Klimawandel leugnet er und gewerkschaftliche Rechte plant er anzugreifen. Rassismus und Sexismus dienen ihm, um zu spalten und Verbesserungen für die Reichen und Konzerne durchzusetzen – auf Kosten der Mehrheit.

Ab dem Tag der Amtseinführung am 20. Januar wird es massiven Widerstand dagegen geben. Die Studierendenorganisation „Socialist Students“ ruft gemeinsam mit der Schwesterorganisation der SAV („Socialist Alterntive“) zu Studierendenstreiks auf. Sie beteiligen sich auch an der Frauendemonstration am 21. Januar in Washington. Dort wird ihr Miglied Kshama Sawant auch mit der Präsidentschaftskandidatin Jill Stein über den Aufbau einer linken Alternative zu Trump und der Demokratischen Partei diskutieren.

Rechtspopulisten wie die AfD fühlen sich überall durch die Wahl von Trump bestärkt. Wenn er seine Pläne umsetzen kann, wird es weltweit Nachahmer finden. Aber wenn es gelingt, seine Agenda zurückzuschlagen, werden sich weltweit ArbeiterInnen und Jugendliche ermutigt fühlen.

Komm zu unserer Veranstaltung und diskutiere mit uns:
- Welche Möglichkeiten des Widerstands gegen die Trumps dieser Welt gibt es?
- Wie kann ihnen die Grundlage entzogen werden?
- Was können wir tun, damit Menschen sich organisieren und beispielsweise die Proteste gegen den G20-Gipfel im Juni in Hamburg zu einem Erfolg machen?
- Wie sieht eine Alternative zum kapitalistischen System aus, und wie können wir diese Alternative erkämpfen?

Info- und Diskussionsveranstaltung:
Montag, 30. Januar – 19:30 Uhr – Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Der Veranstaltungsraum ist über den Hintereingang vom Welthaus barrierefrei zugänglich.

Kundgebung gegen Trumps Amtseinführung:
Samstag, 21. Januar – 14 Uhr – Elisenbrunnnen Aachen (Die Kundgebung wird organisiert von linksjugend [’solid] Aachen – für mehr Infos siehe linksjugendsolidaachen.blogsport.de)

Was war die Sowjetunion? Warum ist sie gescheitert?

Info- und Diskussionsveranstaltung am 3. Oktober um 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Buchvorstellung: Nach Goldschätzen graben – Regenwürmer finden Die LINKE und das Regieren

Sollen sozialistische Parteien Koalitionen mit Sozialdemokraten und Grünen eingehen? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?Oder sollen Regierungsämter nur übernommen werden, wenn sie zum Sturz des kapitalistischen Systems eingesetzt werden können? Oder gar nicht?
Das Buch „Nach Goldschätzen graben – Regenwürmer finden“ von verschiedenen deutschen und internationalen AutorInnen versucht das Thema zu beleuchten – sowohl aktuell als auch historisch.

Marc Treude, Mitautor und LINKE-Aktivist, gibt einen Einblick in das Buch und die Fragen zu Regierungsbeteiligung.

Am Montag, 10. Oktober, 19:30 Uhr im Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

„Gemeinsam Nazis und Rassist_innen bekämpfen!“ – Aber gemeinsam mit wem?

Die bedrohliche Zunahme rassistischer Gewalt und das immer offensivere Auftreten von Faschist_innen und Rechtspopulist_innen, insbesondere die Wahlerfolge der AfD, erfordern aktive Gegenwehr. Diese kann nur dann erfolgreich sein, wenn Menschen massenhaft zusammenstehen und organisiert gegen die Rechten vorgehen.

Zunehmende soziale Probleme, Niedriglöhne, Wohnungsnot und Hartz IV schaffen das Potenzial für Spaltung. Hier lebende Menschen und Geflüchtete sollen gegeneinander ausgespielt werden. Als Sozialist_innen sind wir der Ansicht, dass Rassismus und rechte Kräfte nur dann effektiv bekämpft werden können, wenn wir den Kampf gegen sie mit dem Kampf um ein gutes Leben für Alle verbinden.

Hier stellt sich dann auch die Frage nach möglichen Bündnispartner_innen für Gegenwehr gegen Rechts. Können Parteien, die an der Regierungen rassistische Gesetze umsetzen und abschieben lassen Partner in diesem Kampf sein? Ist es möglich, mit Parteien, die aktiv Sozialkahlschlag und neoliberale Politik betreiben und an der Armut von Millionen Schuld sind, gemeinsam den Nazis und Rechtspopulist_innen den Boden zu entziehen? Wie aber und mit welchem Programm kann es gelingen, eine starke Kraft gegen Rechts aufzubauen und eine schlagkräftige antirassistische Massenbewegung aufzubauen? Diese und weiter Fragen möchten wir mit Dir diskutieren und laden Dich herzlich dazu ein.

Komm zur Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 6.6. um 19 Uhr ins Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1).

Bus & Bahn „Schanz“ | Parkplätze in unmittelbarer Nähe | Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich

Atomkraft: Wie funktioniert sie eigentlich?

Tschernobyl, Fukushima und die ständigen Horror-Meldungen aus Tihange und Doel beweisen: Atomkraft bringt massive Gefahren mit sich. Aber was ist „Atomkraft“ und „Kernspaltung“ eigentlich? Was passiert im inneren eines Reaktors? Was macht die AKWs Tihange und Doel so besonders störanfällig?
Diese und weitere Fragen wird Dr. Hartwig Schaal beantworten. Der Sozialist und Atomphysiker hat über 30 Jahre im Forschungszentrum Jülich gearbeitet.

Im Anschluss wollen wir mit euch diskutieren, wie die Zukunft der Energiegewinnnung aussehen kann: Sind Kohle und Gas Alternativen? Müssen wir alle kürzer treten? Wo wird eigentlich die ganze Energie verbraucht, und wie könnte sinnvoll Energie gespart werden? Wie kann der bedarfsdeckende Ausbau regenerativer Enegiegewinnung vorangetrieben werden? Und: Sind Ökologie und Kapitalismus vereinbar?

Komm zur Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 23.5. um 19 Uhr ins Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1).

Bus & Bahn „Schanz“ | Parkplätze in unmittelbarer Nähe | Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich

SOMMER ★ SONNE ★ SOZIALISMUS

Veranstaltungen der SAV Aachen im Juli 2015 ★ Immer Montags um 19:00 Uhr im Café Mundo im Welthaus (An der Schanz 1)

6 Juli: Frauenquote, Femen, neuer Feminismus: Was sagen Sozialist_innen?
Gleichberechtigung von Frauen und Männern mag zwar auf dem Papier stehen, die Realitität sieht jedoch ganz anders aus. Nach wie vor verdienen Frauen viel weniger, tragen den Großteil der Hausarbeit und sind sexistischer Anmache ausgesetzt. Gründe Feminist_in zu sein gibt es genug!
Wir stellen verschiedene Ansätze feministischer Strömungen vor und diskutieren, wie der Kampf um Befreiung erfolgreich sein kann.

13. Juli: Weltweit Widerstand – Weltweit Sozialismus!
Das Komitee für eine Arbeiter_inneninternationale (KAI/CWI) ist auf allen Kontinenten dieser Erde aktiv. Es hat in den USA den Kampf um 15 Dollar Mindestlohn erfolgreich angeführt, in Irland gegen horrende Wassergebühren gekämpft, ist in Nigeria gegen Boko Haram aktiv und in Pakistan für gleiche Rechte von Frauen. Gemeinsam streiten wir weltweit für eine sozialistische Gesellschaft, gegen Armut, Ausbeutung und Unterdrückung.
Wir stellen die Arbeit unserer Internationale vor.

20. Juli: Es gab mehr als Stauffenberg! Wie der Widerstand im Dritten Reich wirklich aussah.
Zum Jahrestag des Stauffenbergattentates gegen Hitler wird der Widerstand gegen den Faschismus oft auf seine Person reduziert. Dabei sah die Realität anders aus: Arbeiter_innen, Kommunist_innen und Gewerkschafter_innen organisierten offen und verdeckt Widerstand gegen das Naziregime, oft unter Einsatz ihres Lebens. Wir erinnern uns – und diskutieren, was wir für den Kampf gegen die heutigen Nazis lernen können.

27. Juli: Wir haben Gäste aus unserer Internationale eingeladen.
Mehr Infos kommen noch.

3. August: Die Welt in Aufruhr – International gegen Kapitalismus
Tiefe Krisen bestimmen den Kapitalismus des 21. Jahrhunderts. Ungeahnte Größen an Kapital rasen um den Globus, immer auf der Suche nach den profitabelsten Anlagen. Während einige wenige Superreiche damit immer mehr Geld anhäufen, lebt ein immer größer werdender Teil der Weltbevölkerung in bitterer Armut.
Wohin geht es mit der Weltwirtschaft? Welchen Ausweg gibt es zu Krisen? Wo in der Welt organisiert sich Widerstand und wie kann dieser vernetzt werden?

10. August: Griechenland war erst der Anfang – wohin steuert Europa?
Anders als von den EU-Oberen behauptet ist Griechenland kein „Sonderfall“, sondern Produkt eines Europas der Ungerechtigkeit und Profitsucht.
Steht die Eurozone nun vor dem Zerfall? Wie kann Europa aus der Krise kommen? Wie kann ein anders Europa – ein Europa der Menschen und Solidarität, ein Europa von unten aussehen?

17. August: Perspektiven für neue Linksparteien – was passiert mit Syriza, Podemos und Co?
Nachdem weltweit die „alten Arbeiterparteien“ à la SPD abgewirtschaftet haben und nur noch die Interessen des Kapitals vertreten, gibt es nun in vielen Ländern neue Linksparteien oder Ansätze dafür. DIE LINKE, Syriza in Griechenland oder Podemos in Spanien sind europäische Beispiele. Auch in den USA gibt es eine Bewegung für eine Alternative zum dortigen Zweiparteiensystem.
Was für Perspektiven haben diese neuen Formationen? Welche Erwartungen gibt es und wie können sie zu echten Alternativen werden?

24. August: Krise und Widerstand in Griechenland – welcher Ausweg?
Griechenland ist Opfer der Austeritätspolitik der EU. Der Sparzwang hat ein von der Finanzkrise besonders betroffenes Land vollends in die Knie gezwungen. Ergebnis ist das niedrigste Bruttoinlandsprodukt seit Jahrzehnten, enorme Arbeitslosigkeit und Armut.
Wo steht Griechenland? Welchen Ausweg gibt es für die Massen? Wird die griechische Krise auf andere Euroländer übergreifen? Dazu hören wir einen politischen Reisebericht.

31. August: Warum ist der „Islamische Staat“ auf dem Vormarsch? Diskussion über Jürgen Todenhöfers Buch „Inside IS“
„Der IS ist eine mörderische Terrororganisation, für die es Erklärungen, aber keine Rechtfertigung gibt. Doch wenn die westliche Politik ehrlich wäre, müsste sie zugeben, das Politiker wie Bush jr., Cheney, Rumsfeld und Blair zumindest nach der Zahl ihrer Opfer noch schlimmere Terroristen sind“. (Jürgen Todenhöfer in „Inside IS“)
Todenhöfer bereiste im Dezember 2014 für zehn Tage vom IS kontrollierte Gebiete und sprach mit IS-Mitgliedern. Wir werden eine kurze Zusammenfassung seines Buches bieten. Auf der Grundlage wollen wir dann diskutieren, was die Ursachen für den rasanten Aufstieg des IS sind und wie er gestoppt werden könnte.

Vor 60 Jahren: Beginn des Vietnamkriegs – vor 40 Jahren: Niederlage des US-Imperialismus

Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 22. Juni – 19 Uhr – Café Mundo im Welthaus Aachen (An der Schanz 1)

Vor 60 Jahren begann der Vietnamkrieg – ein Krieg, der für den US-Imperialismus eine herbe Niederlage werden sollte. Für rund ein Jahrzehnt war der Vietnamkrieg das meist diskutierteste Thema international. Auf dem Höhepunkt waren ca. 550.000 US-Soldaten in diesem Krieg verwickelt.
Dagegen entstand eine weltweite riesige Bewegung. Bis heute haben die US-Militärspitzen den „Albtraum Vietnam“ nicht vergessen machen können.
Was kann die heutige Antikriegsbewegung daraus lernen?